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Fuhrländer errichtet die höchste Windkraftanlage der Welt 28-04-2007
Im Sommer 2006 wurde mit dem Bau der weltweit höchsten Windkraftanlage begonnen.
Am Standort Laasow (Brandenburg) entstand ein 160 m Seeba-Fachwerkturm für die neu entwickelte Fuhrländer FL 2500 (Leistung: 2,5 MW / 90 m Rotor), entwickelt von den W2E-Ingeneuren.

Die Rahmendaten der neuen drehzahlvariablen Fuhrländer FL 2500 lassen die Fachwelt aufhorchen: Diese innovative Anlage der 2,5 MW-Klasse, entwickelt von dem erfahrenen W2E-Team, lässt sich optimal abstimmen auf alle Standortverhältnisse und Windzonen.
Drei Rotorgrößen von 80, 90 und 100 m stehen zur Verfügung für Stark-, Normal- und Schwachwind-Regionen. Mit Stahlrohrtürmen von 65 bis 100 m und Gittermasten bis 160 m Nabenhöhe lassen sich Binnenland- und Küstenstandorte gleichermaßen wirtschaftlich erschließen. Auch die Nutzung in Waldgebieten ist möglich.
Doch zu einer sehr wirtschaftlichen Windstrom-Produktion gehört noch mehr: So sorgt ein integriertes Kran/Winden-Konzept und der wartungsfreundliche Aufbau der Anlage für minimierte Betriebs- und Versicherungskosten. Denn der Austausch von Komponenten ist ohne teuren Schwerlast-Autokran möglich. Das senkt Stillstandzeiten und Reparaturkosten.
Quelle: Fuhrländer

Windenergie News 26-03-2007
Windenergie: Mehr als einen Blick wert

An was denken Sie beim Thema alternative Energien zuerst? Wahrscheinlich an die Solarbranche. Das Comeback der Solarwerte zum Jahreswechsel hat die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich gezogen. Vielleicht denken Sie aber auch an Bioenergie – über das Zukunftspotenzial von Biokraftstoffen als Benzin-Alternativen hatten wir im „Investor´s Daybreak“ bereits einige Male geschrieben. Dann wäre da noch die Windenergie. Zu besten Zeiten des Neuen Marktes waren Windenergie-Aktien so populär wie Solarwerte, danach verschwanden sie für einige Jahre in der Versenkung. Die fulminanten Kursgewinne von Nordex&Co sowie die aktuelle Diskussion um den Klimaschutz haben die Windkraft wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, auch wenn sie immer noch im langen Solarschatten stehen.

An Gewinnchancen stehen Wind-Aktien ihren Solar-Kollegen jedoch in nichts nach. Wenn Ihnen die Bewertung deutscher Titel zu hoch erscheint, lohnt sich ein Blick auf unser Nachbarland Dänemark. Dort hat sich Vestas Wind Systems zum Branchenprimus gemausert. Das Unternehmen ist der weltgrößte Hersteller von Windenergieanlagen. Dieser hat sich einen Namen in der Branche gemacht, weil das Unternehmen Turbinen und Ausrüstung herstellt, die sich ihrer Umgebung weniger aufdringlich anpassen und dazu noch kostengünstig sind.

Mit knapp 12.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 3,5 Mrd. Euro hat das Unternehmen es geschafft, einen der weltweit größten Giganten wie den US-Mischkonzern General Electric mit über 300.000 Mitarbeitern und dessen Sparte „GE-Energy“ in den Schatten zu stellen und auf Platz 2 in der weltweiten Marktanteilsliste zu verdrängen. Allein in Deutschland hat Vestas einen Marktanteil von knapp 29% und ist an Standorten wie Husum oder Osnabrück vertreten.

Die Redaktion von „Personal Finance“ hat die Aktie kürzlich unter die Lupe genommen und schätzt sie als klaren Kauf ein. Lesen Sie im Folgenden einen kleinen Auszug aus der Analyse: „Dass Vestas für uns ein aussichtsreicher Depot-Kandidat ist, beweisen uns die vorläufigen Zahlen für 2006 des Unternehmens, welche Mitte Februar publik wurden. Die auch im regenerativen Aktienindex RENIXX gelistete Vestas hat demnach in 2006 einen Umsatz von 3,85 Mrd. nach 3,58 Mrd. Euro im Vorjahr erwirtschaftet, was vor allem mit einem sehr erfolgreichen vierten Quartal zusammenhängt. Das Ergebnis vor Steuern konnte das Unternehmen sogar von 116 auf 200 Mio. Euro steigern.

Für 2007 bestätigte das Unternehmen seine Prognosen. Der 2007er-Umsatz soll sich im Bereich der 4,5-Mrd.-Euro- Marke aufhalten, die EBIT Marge soll zwischen 7 und 9% liegen, nach 5,2% in 2006. Für 2008 plant man derweil, die Marge auf 10 bis 12% zu steigern. Diese guten Wachstumsaussichten halten wir für mehr als realistisch. Vestas ist in der Branche etabliert und hat mit seinem Engagement dazu beigetragen, dass Windenergie heute wettbewerbsfähig ist. Vestas Zukunft liegt unter anderem in Osteuropa und China, wo neue Energiegesetze Schwung in die Szene bringen werden.“

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2007-03/artikel-7952547.asp


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