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| Recycling |
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| Verwertung vorhandener Rohstoffe |
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Getränkekartons sind vielseitig und leicht: Nicht nur Säfte und Milch, auch Suppen, Soßen und Pudding gelangen in Getränkekartons auf den Markt. Sie bestehen zu 75 bis 80 Prozent aus Zellstoff. Außen und innen sind sie mit dem Kunststoff Polyethylen beschichtet. Bei Produkten, die lange haltbar sein sollen, kommt noch eine hauchdünne Aluminiumauflage hinzu. Die hochwertigen Zellstofffasern können in einem speziellen Verfahren für die Herstellung neuer Papierprodukte zurückgewonnen werden.Seit Inkrafttreten der Verpackungsverordnung im Jahre 1991 ist der Verbrauch von Verkaufsverpackungen ständig gesunken. Produzenten achten immer darauf, Verpackungsmaterial einzusparen, um die Lizenzgebühr zu senken. Sie verzichten auf unnötige Verpackungen oder reduzieren deren Gewicht, setzen auf Nachfüllpacks und Konzentrate oder tauschen das Verpackungsmaterial durch umweltfreundlicheres aus. Damit hat sich die abfallwirtschaftliche Produktverantwortung, die in der Verpackungsverordnung festgeschrieben wurde, ausgezahlt. Die Verpackungen, die in die Gelbe Tonne, die Weiß-, Grün- und Braunglasbehälter und in die Papiertonne sortiert wurden, verringern die Menge des Hausmülls. Das beeinflusst schließlich die Betriebskosten, denn Verkaufsverpackungen werden ohne zusätzliche Kosten von den Entsorgungsunternehmen eingesammelt. Die Gebühr ist bereits im Warenpreis enthalten. |
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Kunststoffe lassen sich nicht nur rohstofflich, sondern auch werkstofflich recyceln. Beim werkstofflichen Recycling werden die gebrauchten Kunststoffverpackungen zunächst eingeschmolzen, um anschließend bei der Herstellung neuer Produkte verwendet zu werden. Meistens geschieht dies über ein Zwischenprodukt, das so genannte Regranulat. Je besser die hierfür eingesetzten Verpackungskunststoffe vorsortiert sind, desto besser lassen sie sich verwerten und zu hochwertigen Produkten verarbeiten. Ein recht neues, ökonomisch wie ökologisch besonders sinnvolles Verfahren ist der Einsatz von Altkunststoffen im Reduktionsprozess bei der Gewinnung von Roheisen. Dabei wird der Hochofen mit Koks und Eisenerz beschickt. Von unten werden heiße Luft und das Kunststoffagglomerat als Reduktionsmittel eingeblasen. Die entstehenden Gase, Kohlenmonoxid und Wasserstoff, entziehen dem Eisenerz Sauerstoff.Auf diese Weise kann durch den Einsatz von Altkunststoffen das bei der Stahlerzeugung sonst übliche Schweröl eingespart werden.
Aus den gebrauchten Kunststoffen kann auch wieder Öl hergestellt werden. Dazu wird das Agglomerat aus dem Silofahrzeug in die Anlage gepumpt, auf über 400 Grad Celsius erhitzt und unter hohem Druck verflüssigt. Das Endprodukt ist ein Gemisch aus Benzin und Heizöl, das zu neuen Raffinerieprodukten weiterverarbeitet werden kann. |
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